Ein Schornsteinbrand ist selten, aber ernst. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Regeln lässt er sich praktisch immer verhindern.
Wie er entsteht
Bei feuchtem Holz oder gedrosseltem Schwelbetrieb lagert sich im Schornstein Glanzruß ab – eine glasige, teerartige Schicht. Wird der Schornstein heiß genug, kann sich dieser Glanzruß entzünden und mit großer Hitze abbrennen.
Woran Sie ihn erkennen
- lautes Rauschen oder Brausen im Schornstein
- Funkenflug und Flammen aus dem Schornsteinkopf
- starke Hitze und Geruch im Bereich des Schornsteins
Im Ernstfall richtig handeln
- Feuerwehr rufen (112) und den Schornsteinfeger informieren.
- Luftzufuhr am Ofen schließen, um das Feuer nicht weiter zu befeuern.
- Niemals mit Wasser löschen – der schlagartige Wasserdampf kann den Schornstein sprengen.
- Nachbarn warnen und ausreichend Abstand halten.
So beugen Sie vor
Die Ursache ist fast immer dieselbe: feuchtes Holz oder Schwelbetrieb. Deshalb:
- nur trockenes Holz unter 20 % Restfeuchte verbrennen
- das Feuer nicht drosseln, bis es schwelt
- den Schornstein regelmäßig kehren lassen
Wer von Anfang an ofenfertige Buche verbrennt, legt den Grundstein für einen sauberen Schornstein – und schläft ruhiger.