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Grundwissen

Schornsteinbrand: erkennen, verhindern, richtig handeln

Ein Schornsteinbrand ist selten, aber ernst. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Regeln lässt er sich praktisch immer verhindern.

Wie er entsteht

Bei feuchtem Holz oder gedrosseltem Schwelbetrieb lagert sich im Schornstein Glanzruß ab – eine glasige, teerartige Schicht. Wird der Schornstein heiß genug, kann sich dieser Glanzruß entzünden und mit großer Hitze abbrennen.

Woran Sie ihn erkennen

  • lautes Rauschen oder Brausen im Schornstein
  • Funkenflug und Flammen aus dem Schornsteinkopf
  • starke Hitze und Geruch im Bereich des Schornsteins

Im Ernstfall richtig handeln

  1. Feuerwehr rufen (112) und den Schornsteinfeger informieren.
  2. Luftzufuhr am Ofen schließen, um das Feuer nicht weiter zu befeuern.
  3. Niemals mit Wasser löschen – der schlagartige Wasserdampf kann den Schornstein sprengen.
  4. Nachbarn warnen und ausreichend Abstand halten.

So beugen Sie vor

Die Ursache ist fast immer dieselbe: feuchtes Holz oder Schwelbetrieb. Deshalb:

  • nur trockenes Holz unter 20 % Restfeuchte verbrennen
  • das Feuer nicht drosseln, bis es schwelt
  • den Schornstein regelmäßig kehren lassen

Wer von Anfang an ofenfertige Buche verbrennt, legt den Grundstein für einen sauberen Schornstein – und schläft ruhiger.

Häufige Fragen

Wie entsteht ein Schornsteinbrand?

Durch Glanzruß, der sich bei feuchtem Holz oder Schwelbetrieb im Schornstein ablagert und sich entzünden kann. Trockenes Holz und ein sauberer Abbrand verhindern das zuverlässig.

Was tun bei einem Schornsteinbrand?

Sofort die Feuerwehr unter 112 rufen, den Schornsteinfeger informieren, Luftzufuhr am Ofen schließen und niemals mit Wasser löschen – das kann den Schornstein sprengen. Nachbarn warnen, Abstand halten.

Wie verhindere ich einen Schornsteinbrand?

Nur trockenes Holz verbrennen, das Feuer nicht schwelen lassen und den Schornstein regelmäßig vom Schornsteinfeger kehren lassen.

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