Es gibt einen Faktor, der über gutes oder schlechtes Heizen mehr entscheidet als die Holzart: die Restfeuchte. Nur trockenes Brennholz brennt sauber, heiß und sparsam. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.
Warum trockenes Holz so wichtig ist
Feuchtes Holz muss erst seine Feuchtigkeit verdampfen, bevor es richtig brennt. Diese Energie geht Ihnen als Wärme verloren. Die Folgen von zu feuchtem Holz:
- Weniger Wärme: Ein großer Teil der Energie verpufft als Wasserdampf.
- Mehr Feinstaub und Rauch: Der Abbrand ist unsauber.
- Versottung und Glanzruß: Im Schornstein setzt sich gefährlicher Ruß ab – Brandgefahr.
- Verschmutzte Scheibe: Die Ofenscheibe rußt schnell zu.
Trockenes Holz dagegen entzündet sich leicht, brennt heiß und gleichmäßig und hält Ofen und Schornstein sauber.
Die richtigen Werte
| Restfeuchte | Bewertung |
|---|---|
| über 25 % | Zu feucht – gesetzlich nicht erlaubt |
| 20–25 % | Brennbar, aber nicht ideal |
| 15–20 % | Gut – empfehlenswert |
| unter 15 % | Sehr gut – ofenfertig |
Die 1. BImSchV schreibt höchstens 25 % Restfeuchte vor. Unser Buchenholz liegt mit unter 15 % deutlich darunter und ist sofort ofenfertig.
So lagern Sie Holz richtig
Wenn Sie selbst trocknen, kommt es auf den richtigen Platz an:
- Luftig: Stapeln Sie das Holz mit Abstand zur Wand, damit Luft zirkulieren kann.
- Sonnig und windig: Ein Platz an der Süd- oder Westseite trocknet am besten.
- Regengeschützt von oben: Eine Abdeckung oben hält Regen ab – die Seiten bleiben offen.
- Nicht luftdicht abdecken: Plane rundum eingewickelt führt zu Schimmel.
Frische Buche braucht so etwa 1,5 bis 2 Jahre, bis sie ofenfertig ist.
Restfeuchte messen
Mit einem günstigen Holzfeuchte-Messgerät prüfen Sie den Wert in Sekunden. Wichtig: an einer frisch gespaltenen Stelle im Inneren des Scheits messen – außen ist das Holz oft trockener als innen.
Kein Platz oder keine Zeit zum Trocknen? Dann kaufen Sie am besten gleich ofenfertiges Holz. Unsere Buche ist auf unter 15 % Restfeuchte getrocknet – auspacken, anzünden, fertig.