Ob Brennholz wirklich trocken ist, lässt sich in Sekunden prüfen. Und das lohnt sich: Nur trockenes Holz brennt sauber und heizt gut.
Mit dem Messgerät – so geht’s richtig
Ein Holzfeuchte-Messgerät gibt es günstig im Baumarkt. Entscheidend ist die richtige Messstelle:
- Scheit frisch spalten – die Innenfläche ist aussagekräftig, nicht die alte Außenseite.
- Auf der frischen Innenfläche messen, quer zur Faser.
- Mehrere Scheite prüfen und den Mittelwert nehmen.
Außen ist Holz oft trockener als im Kern – wer nur außen misst, bekommt zu gute Werte.
Die richtigen Werte
| Holzfeuchte | Bewertung |
|---|---|
| über 25 % | zu feucht – gesetzlich nicht erlaubt |
| 20–25 % | brennbar, aber nicht ideal |
| 15–20 % | gut |
| unter 15 % | sehr gut – ofenfertig |
Auch ohne Gerät erkennbar
Trockenes Holz verrät sich durch:
- Risse an den Stirnseiten (Stern- oder Trockenrisse)
- geringeres Gewicht als frisches Holz
- lose Rinde, die sich leicht ablöst
- hellen Klang beim Aneinanderschlagen (feuchtes Holz klingt dumpf)
Auf Nummer sicher
Wer sich das Messen sparen will, kauft gleich geprüft trockenes Holz. Unsere ofenfertige Buche ist auf unter 15 % Restfeuchte getrocknet – messbar gut.