Nach einer Heizsaison kommt einiges an Asche zusammen. Wegwerfen muss man sie nicht unbedingt – aber man sollte wissen, was geht und was nicht.
Was in der Holzasche steckt
Reine Asche aus unbehandeltem Holz enthält wertvolle Mineralstoffe: Kalium, Kalk (Calcium) und Phosphor. Das macht sie grundsätzlich interessant für den Garten. Aber: Sie ist stark alkalisch und kann Spuren von Schwermetallen enthalten. Deshalb gilt immer Maß halten.
Sinnvolle Verwendungen
- Kompost: kleine Mengen einstreuen – das fördert die Verrottung.
- Dünger für bestimmte Pflanzen: sparsam bei kalkliebenden Pflanzen wie Tomaten oder am Beerenstrauch.
- Streugut im Winter: Asche gibt Grip auf vereisten Wegen.
- Sanftes Reinigungsmittel: etwa für die Ofenscheibe.
Wo Vorsicht gilt
- Nicht auf säureliebende Pflanzen (Rhododendron, Hortensien, Heidelbeeren) – die mögen keinen Kalk.
- Nicht großflächig auf den Rasen.
- Immer nur dünn streuen – nie kübelweise.
Absolute Tabus
In den Garten gehört ausschließlich Asche von reinem, unbehandeltem Holz. Niemals verwenden:
- Asche von lackiertem, verleimtem oder behandeltem Holz
- Asche von Kohle, Briketts mit Bindemittel oder Grillanzündern
- Asche, in der Müll mitverbrannt wurde
Diese Reste gehören in den Restmüll. Wer von vornherein sauberes Buchenholz verbrennt, hat am Ende auch eine saubere, gut verwertbare Asche.