Käfer, Larven oder kleine Löcher im Scheit – Schädlinge im Brennholz verunsichern viele. Die gute Nachricht: Für das Brennholz selbst sind sie kein Problem.
Welche Schädlinge kommen vor?
Im Brennholz finden sich gelegentlich Holzwurm-Larven, Borken- oder Bockkäfer. Sie ernähren sich von Holz – für ein Scheit, das ohnehin im Ofen landet, ist das aber bedeutungslos.
Wann es doch ein Problem wird
Kritisch ist nur die Lagerung im Wohnbereich: Lagern Sie befallenes Holz dauerhaft neben Holzmöbeln, einem Dachstuhl oder Holzverkleidungen, können die Käfer überspringen. Deshalb gilt:
- Brennholz nicht dauerhaft im Wohnraum lagern – nur den Tagesbedarf.
- Den großen Vorrat draußen mit Abstand zum Haus stapeln.
So beugen Sie vor
- Trocken und luftig lagern: Trockenes Holz bietet Schädlingen kaum Nahrung.
- Abstand zum Haus halten.
- Älteres Holz zuerst verbrennen (Rotationsprinzip).
- Niemals mit Insektiziden behandeln – die Giftstoffe gelangen sonst beim Verbrennen in die Luft.
Befallenes Holz? Einfach verheizen
Holz mit Wurmlöchern oder Käfern können Sie ganz normal und gefahrlos verbrennen – am besten zeitnah. Wer von vornherein trockene, saubere Buche bezieht und richtig lagert, hat mit Schädlingen ohnehin selten zu tun.